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Dienstag, 21. Dezember 2010

Unser letztes Konzert des Jahres findet, wie schon einige Jahre zuvor, in der Brigal AG, Worblaufen, statt. Um 19.30 Uhr treffen wir ein und werden von Adrian und Brigitte von Lerber wieder sehr herzlich empfangen. Für uns wurde extra ein Raum hergerichtet mit schön gedeckten Tischen. Dazu gibt es Sandwiches, Panettone, Mandarinen, Nüssli und Schöggeli und natürlich diverse Sachen zum Trinken.

Zum Singen stellen wir uns um und hinter einen edlen, roten Flitzer. Wir stellen fest, dass dieses Auto für "ältere Semester" mit Gelenkproblemen und/oder Arthrose nichts mehr ist. Aber das hindert uns nicht daran, uns auszumalen, wie es wäre, wenn….(träumen ist nicht verboten)

Bei diesem Konzert haben wir unsere eigene Band dabei, d.h. natürlich Dirk am Klavier, Götz Ommert am Kontrabass und Tobias Schirmer am Schlagzeug. Es ist eine Freude, so eine Band als Unterstützung und Begleitung zu haben! Tommie Harris ist auch mit von der Partie und begeistert wieder alle mit seinen gesanglichen Einsätzen. Dirk mahnt uns nach dem ersten Set, doch vermehrt die "Opernstimmen" hervorzuholen und mit Power zu singen. Jürg Musfeld, unser grösster Fan, findet uns wieder fantastisch…. Danke Jürg!

Während unserer Pause besprechen wir, wie wir den Uebergang von "Higher in the Lord" in "Dirk Raufeisen Singers" gestalten wollen. Dirk hat sein T-Shirt mit dem neuen Logo schon erhalten und wird es für die zweite Hälfte des Konzertes tragen. Silvia hat Rosen organisiert. Arlette hat aus ihrem anderen Chor rote Accessoires mitgebracht (Danke, dass Ihr uns eure Kravatten und Tüchlein für einen Abend ausgeliehen habt).

Dann geht's los, zum zweiten Teil des Konzertes. Dirk setzt sich ans Klavier und Walter ergreift das Mikrofon. Er weist nochmals darauf hin, dass unser Chor ab 1.1.2011 einen neuen Namen haben wird. Nämlich "Dirk Raufeisen Singers". Neu ist auch, dass wir unser Repertoire erweitern mit Stücken von: the Beatles (die Schreibende als Beatles-Fanin der 1. Stunde freut sich extrem darauf!), Abba, Golden Sixties. Zudem werden wir für die Auftritte neue Accessoires für unsere Kleider anschaffen. Dann laufen alle Anwesenden Chor-Mitglieder bei Dirk vorbei und übergeben ihm als Dank und als Zeichen unserer Wertschätzung eine Rose. Diese Aktion hat ihn überrascht und sehr gefreut.

Nun haben wir mit "The Presence" noch Verstärkung erhalten. Beat, Claudia und Bettina singen u.a auch wieder "Dance like David". Das hat allen "eingefeuert" und ist richtiggehend in die Beine gefahren ;-). Jedenfalls wurde ringsum getanzt zu diesem Stück. Viel zu schnell war dieser Abend wieder vorbei! Es war ein tolles Konzert an einem aussergewöhnlichen Ort. Habt Ihr gewusst, dass das wunderschöne Wandbild die Skyline von Sidney zeigt? Oder dass die Bar aus einem zersägten Rolls Royce besteht? Dies und noch mehr erfährt Ihr, wenn Ihr auf
Brigal AG reinschaut.

Dies war ein wunderschöner Abschluss des Konzertjahres 2010. Nochmals herzlichen Dank an Adrian und Brigitte von Lerber für die herzliche Betreuung! Nun wünsche ich allen Chor-Mitgliedern eine schöne, besinnliche Weihnachten und für das neue Jahr viel Glück und Gesundheit. Wir alle freuen uns auf 2011 und sind gespannt, was wir mit und dank unserem Chor wieder erleben werden…

In diesem Sinne: GOODBYE HIGHER IN THE LORD

Und: HELLO DIRK RAUFEISEN SINGERS


22. Dezember 2010 Therese Lüthi

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Sonntag, 19. Dezember 2010

Um 17.00 Uhr treffen wir im Hotel Belle-Epoque in Bern ein, wo das heutige Konzert stattfinden wird. Einige kennen dieses Hotel bereits aus früheren Besuchen (Dirk spielt ja regelmässig hier)

Das Hotel hat eine ganz spezielle Ambiance, nämlich eine aus der Zeit der belle époque (daher der Name des Hotels). Wunderschöne Gemälde, Lampen und Möbel befinden sich im Restaurant, wo man sich wohl fühlt und vor allem gut isst!

Uns wird auf der anderen Strassenseite ein Seminarraum zur Verfügung gestellt, in welchem wir uns auf das Konzert vorbereiten können. Kurz einsingen und schon geht's los… Bis um 19.00 Uhr singen wir einige Stücke unseres Repertoires, dazwischen spielt Dirk am Klavier und begeistert wieder mal alle Anwesenden mit seinem Können.

Während wir singen, hört man plötzlich neue Töne. Was ist das wohl? Ja klar, Jürg Musfeld und sein Saxofon. Jürg Musfeld ist ein bekannter Jazzer und sein Saxofon gehört einfach zu ihm wie das Hotel ;-) Dies ist eine neue, interessante Komponente für unser Konzert.

Um 19.00 Uhr begeben wir uns wieder in den Seminarraum hinüber. Wir werden verwöhnt mit einem feinen Essen: Spaghetti, Reis, Braten und Saucen. Herzlichen Dank an Jürg Musfeld und sein Team!

Um 20.00 Uhr geht es weiter mit gospeln. Die Stimmung im Restaurant und unter uns Sängern und Sängerinnen ist super, obwohl nicht mehr viele Besucher anwesend sind. Die fast familiäre und lockere Atmosphäre erlaubt auch mal spontane Einsätze. Jürg Musfeld und sein Saxofon sind zum Teil auch wieder dabei und fügen sich bestens ein! Dass er ein grosser Fan unseres Chores ist, merken wir, als es wieder mal kracht und scheppert ;-)) Die Weihnachtslieder, gesungen von verschiedenen Chor-Mitgliedern, passen wunderbar in das schön dekorierte Restaurant. Jetzt kann Weihnachten kommen!

Wir danken Jürg Musfeld für seine herzliche Aufnahme im Hotel Belle Epoque! Auf
Belle Epoque erfährt Ihr mehr über das interessante Hotel und über die musikalische Vergangenheit von Jürg Musfeld. Den schönen Flyer für unser Konzert hat übrigens Dirk kreiert (noch ein anderes seiner Talente).


20. Dezember 2010 Therese Lüthi

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Freitag, 10. Dezember 2010

Heinz Schüpbach "sammelt" mit seinem Bus inkl. Anhänger die verschiedenen Sänger/Sängerinnen in Bern und Umgebung ein und ab geht's, Richtung Büdingen. Hurra, wir sind ON TOUR! Wie es sich gehört, wird auch die Tafel mit dem Chor-Logo montiert.

Wir haben genug Platz, die Sitze sind bequem und Barbara hat für den Durst vorgesorgt. Klar, dass auch ein Schluck Röteli dazugehört. Dieser ist unterdessen ein fester Bestandteil des Chor-Inventars. Schliesslich haben wir auch einige Gründe, um anzustossen: auf Dirk's Geburtstag, auf den Grossvater-Urlaub von Bruno, auf Maurer's 2. Grosskind usw. usw. (Gründe finden wir genug…).

Nachdem an den Vortagen von Schneestürmen in Deutschland die Rede war, waren wir doch froh, dass wir bei der Anreise Glück hatten. Schnee trafen wir wenig an auf der Autobahn, dafür zahlreiche Autos in den Strassengräben…. Heinz fährt sehr souverän und ruhig und bringt uns wohlbehalten nach Büdingen. Da werden wir bereits von Dirk, Kirsten, Walter, Charlotte, Werner, Felix, Petra, Lothar, Waltraut und Gaby erwartet. Die Küche ist extra für uns noch in Betrieb, so dass wir noch etwas Warmes essen können. An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an das Küchenpersonal des Hotels Sonnenberg in Büdingen!

Susanne überreicht Dirk unser Geburtstags-Geschenk. Es sind zwei Magnetschilder mit dem neuen Chor-Logo " The Dirk Raufeisen Singers", welche er an seinem Auto anbringen kann. Klar braucht er auch ein neues T-Shirt, welches dann in der Brigal AG zum ersten Mal zum Zug kommen wird. Dieses Geburtstagsgeschenk hat auf jeden Fall grosse Freude ausgelöst. Aber auch Heinz wird beschenkt, nämlich mit einem tollen T-Shirt mit dem Text "Heinz fährt für "The Dirk Raufeisen Singers". Auf der Rückseite steht "Boy für alles". Wer meinen letzten Chor-Bericht gelesen hat, weiss, dass das nicht gelogen ist, yes! Heinz gehört doch ab sofort einfach dazu!

Samstag, 11. Dezember 2010

Die Schreibende wundert sich, warum es um 08.00 Uhr in Büdingen immer noch so stockdunkel ist…..Blick auf Uhr, Blick aus dem Fenster… irgendwas ist hier komisch. Mensch, meine Natel-Zeit ist immer noch auf Finnland-Zeit eingestellt 9 Also habe ich mir selber eine Stunde Schlaf geraubt, und dies, nachdem es doch am Vorabend auch schon Morgen wurde!

Nach und nach treffen wir uns zum Frühstück. Einige haben noch kleine Augen. Einige haben letzte Nacht das Schlüssel-Loch kaum gefunden…. Spielt alles keine Rolle, wir sind bereit für das nächste Ereignis - Landstuhl! Um 09.45 Uhr fahren wir ab. Die Stimmung im Bus ist absolut super. Der arme Hugo liegt zusammengelegt im Koffer. Es wird diskutiert über Kompromisse (gäu Rolf), über Kopf und Füsse, die teuer sind und das zwischendrin nur second Hand (allfällige Fragen beantwortet Rosa).

Bei der Ankunft in Landstuhl, im Haus von Shabach International Ministries, begrüssen wir nun auch unsere Freunde aus Deutschland und dann geht's gleich los mit proben. Dirk testet unsere Text-Sicherheit, indem er versucht, uns aus dem Konzept zu bringen. Ist jedenfalls sehr aufschlussreich!

Wir sind alle ziemlich aufgeregt und freuen uns auf diesen speziellen Abend. Um 15.00 Uhr begeben wir uns in den Konzert- und Predigtsaal im 1. Stock. Nach und nach treffen auch die Sänger und Sängerinnen des Shabach-Chores ein. Wir werden wieder sehr herzlich begrüsst. Da wir ja schon mal hier waren, vor ein paar Jahren, kennt man sich zum Teil noch.

Als Trini Massie eintrifft, gibt es ein freudiges Wiedersehen. Mit ihm hatten wir ja vor 2 Jahren schon mal einen Workshop, welcher auch unvergesslich bleibt. Trini Massie hat mit dem Shabach-Chor die ganze Woche Lieder einstudiert für diesen Anlass. Schon das Einsingen dieses Chores ist sehr eindrücklich und so intensiv, dass einige von uns mit geschlossenen Augen zuhörten.

Um 17.00 Uhr beginnt die Veranstaltung. Abwechslungsweise redet einer der verschiedenen Prediger oder es wird gesungen. Dirk ist einer der Musiker, welcher die Sänger/innen begleitet. Dazu fallen mir folgende Stichworte ein: laut, stimmgewaltig, eindrücklich, intensiv, fröhlich, voller Emotionen. Zwischendurch zeigten 4 Knaben eine Choreographie, welche sie zu einem Trini-Lied einstudiert hatten. Eine Dame liest ein selber geschriebenes Gedicht vor. Und dann haben wir unseren Auftritt……..kaum auf der Bühne, stehen die Besucher/innen auf den Beinen und singen und tanzten mit. Was für eine Stimmung! Mit Trini singen wir "God can", mit Dirk "Movin'" und "Can't nobody". Wir geben ALLES! Sandra von der Shabach-Gemeinde ruft immer wieder "Zugabe"…. Die ganze Veranstaltung dauert 3 Stunden. Aber no problem, wenn man zwischendurch mal für ein paar Minuten rausgehen will, wenn die kleinen Kinder zwischen den Reihen spielen…..man nimmt dies locker. Dieses Erlebnis war wieder sehr eindrücklich und wird uns unvergessen bleiben!

Danach geht's zurück nach Büdingen. Zum Glück gibt's da auch noch was zu Essen. Wir sitzen noch eine Weile zusammen und lassen den Tag Revue passieren. Walter teilt uns mit, er habe soeben von Trini eine Rückmeldung über unseren Auftritt erhalten. Trini findet, unser Auftritt sei, im Vergleich zu jenem vor 2 Jahren, eine eklatante Steigerung gewesen. Dieses Kompliment nehmen wir natürlich gerne an!

Sonntag, 12. Dezember 2010

Heute von 11.00 - 15.00 Uhr ist Gospel-Brunch angesagt im Hotel. Der Speisesaal ist festlich und weihnachtlich geschmückt. Der Raum füllt sich langsam mit Besuchern und wir singen unsere Gospellieder. In den Pausen zwischen den einzelnen Sets setzen wir uns und geniessen den Brunch. Auch dies ist wieder ein neues Feeling, so nah bei den Gästen, in einer fast privaten Atmosphäre. Das Echo der Gäste ist positiv und unsere Vorträge kommen gut an.

Ca. um 16.00 Uhr heisst es: Reisekoffer packen, Kleider für das Abendkonzert in eine Plastiktüte und ab mit dem Bus nach Hattersheim. Wir kommen ca. eine Stunde später bei der Kirche an und staunen, wie Heinz scheinbar mühelos diesen grossen Bus samt Anhänger in die Ecke des Parkplatzes reinstellt. SUPER! Es wird uns ein grosser, geheizter Raum zur Verfügung gestellt, samt Tischen, Stühlen und Getränken. Das schätzen wir sehr. Vor dem Konzert in der Kirche bummeln wir noch über den Weihnachtsmarkt, wo ein Glühwein oder eine heisse Schokolade nicht fehlen darf. Zur Einstimmung auf das Gospelkonzert gibt Hannah uns und den Marktbesuchern viele Hallelujah's, Amen's und Praise the Lord's mit auf den Weg. Ja ja, so eine Predigt in Landstuhl hinterlässt eben Spuren, nicht wahr liebe Hannah :

Um 19.00 Uhr setzen wir uns auf die für uns reservierten Stühle in der Kirche, welche übrigens bis auf den letzten Platz besetzt ist. Heute Abend sind Tommie, Götz und Tobias dabei. Zusätzlich haben sich "The Presence" aufgestellt, das sind nebst Dirk noch Beat, Kirsten, Claudia und Bettina. Diese Formation beginnt das Gospel-Programm. Wow, die sind gut! Und habt Ihr schon mal Gospel in Latino-Manier gehört? Sensationell! Wir haben zwischendurch auch unsere Auftritte auf der Bühne und singen dann zusammen mit "The Presence" Stücke aus unserem Repertoire.

Die Stimmung in der Kirche ist fast am Brodeln, jedenfalls sitzt nach einer Weile fast keiner mehr auf den Stühlen. Es wird mitgesungen, getanzt, geklatscht, einfach genial! Getopt wird dies nur noch von Landstuhl! Die Zeit vergeht viel zu schnell und wir kommen schon zum letzten Stück: "The Presence of the Lord". Diesmal stehen wir nicht auf der Bühne, nein, wir verteilen uns unter die Besucher. Das ist ein gelungener Versuch, kommt sehr gut an und macht rieeeeeesig Spass.

Speziell an den Dezember-Konzerten ist natürlich das Weihnachts-Medley, was den Menschen auch immer Freude macht.

Nach dem Konzert heisst es Abschied nehmen von unseren Gospler/innen aus Deutschland, Bus besteigen und Richtung Bern abfahren. Im Bus wird es nun ein bisschen stiller. Man döst, aber so richtig schlafen geht nicht. Zuviele Gedanken, Gefühle und Noten turnen noch im Kopf herum! Heinz kommt zügig voran, so dass wir noch früher in Bern eintreffen als geplant. Deshalb hat Heinz jeder/s von uns bis vor die Haustüre chauffiert. DANKE!

Ich denke, ich kann im Namen von allen Beteiligten sagen: dieses Wochenende wird für immer in uns gespeichert bleiben. Wir haben innerhalb von 2,5 Tagen sooo viel erlebt und gesehen, da muss ich halt auch gleich wieder sagen "hallelujah, praise the Lord"!

Danke dem Sonnenberg-Team für die freundliche Aufnahme, Danke an alle, die das organisiert haben, Danke Heinz und Barbara für das Fahren und Betreuen und Danke Dirk, dass du dies für uns möglich gemacht hast!


14. Dezember 2010 Therese Lüthi

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Um 11.00 Uhr ist Treffpunkt in der ref. Kirche Wichtrach. Vorher reicht es mir noch, schnell ins Schützenhaus reinzuschauen, wo wir dann von Barbara, Heinz und Corina verpflegt werden sollen. Mmmhhh riecht das schon gut, und ein Café ist auch schon erhältlich…

Einsingen mit Arlette ist ein MUSS. Wenn kein Klavier vorhanden ist, geht auch mal eine grosse, schöne Kirchenorgel! Das ist mal was Besonderes für uns und wir singen uns gründlich ein, bis Dirk die Instrumente aufgestellt hat. Aus Deutschland sind auch wieder 4 Sänger/innen angereist.

Dann geht's los mit dem Proben. 23 Sänger/innen stehen in der Kirche bereit. Dirk macht mit uns Uebungen betr. Halten eines Tones ohne "abzusacken", was, wie wir merken, gar nicht einfach ist. Alsdann folgen TL-Uebungen, d.h. Tonleiter rauf und runter. Damit die Töne alle schön passen (auch die höheren) braucht es was? Risiko und Mut, sich etwas zutrauen…..wir arbeiten daran…

Schon ist es an der Zeit, zum Schützenhaus zu spatzieren, um etwas zu essen. Geboten werden: Suppe und Zopf, Schnitzelbrot, Salat. Heinz ist in seinem Element….. kein Wunder…… wollte er doch eigentlich auch mal Koch werden! Jedenfalls werden wir von A - Z verwöhnt, und wir geniessen das Zusammensein im Schützenhaus.

Am Nachmittag beginnen wir mit dem Einstudieren von "Music is the key". Schööööön! Um 17.30 Uhr geht es wieder Richtung Schützenhaus. Da sind die Tische schön und festlich gedeckt worden. Nun werden Teigwaren serviert mit drei verschiedenen Saucen. Ach Heinz…. Du kochst so gut….. da packt man schon mal mehr rein, als eigentlich nötig ;-)

Um halb acht versammeln wir uns beim Brunnen (nein, nicht vor dem Tore, sondern vor dem Schulhaus) und stimmen uns gedanklich auf das Konzert ein. Wir laufen Richtung Kirche, und was sehen wir da? Eben gerade noch in der Küche…. jetzt schon als Parkplatz-Aufsicht…..unser Heinz! Uebrigens kann man ihn auch rufen, wenn "elektrisch" etwas nicht funktioniert. Einfach ein Multitalent!

Wir staunen, wieviele Autos da schon stehen….. hat es trotz Lotto und Ü-40-Party in der Nähe doch viele Besucher? Rein in die Kirche und….. wow die ist ja voll besetzt! SUPER! Um 20.00 starten wir mit unserem Programm, d.h. wir "rufen es ab" (gäu Dirk).

Das Konzert ist ein voller Erfolg. Als Ueberraschung werden zwischendurch Ulla und Michael nach vorn gebeten. Sie feiern genau heute ihren 30. Hochzeitstag. Anna überreicht ihnen ein kleines Geschenk und gratuliert in unserem Namen. Diese Ueberraschung ist gelungen! Anstelle von Christof (der wegen Krankheit nicht kommen konnte) singt Dirk seinen Part in "Swing low". Wir widmen dieses Lied speziell Christof und hoffen, dass es ihm bald wieder gut geht!

Die Besucher/innen sind von unseren Liedern begeistert, singen zum Teil mit und lassen uns nicht ohne 2 Zugaben gehen. Eine standing ovation zeigt uns, dass unser Programm gefallen hat! Es war eine riesige Freude, in der Kirche in Wichtrach zu singen!

Nach dem Konzert begeben wir uns wieder ins Schützenhaus, schliesslich warten dort noch diverse Desserts auf uns! Heinz hat neu auch ein HIL-Café kreiert, welches grossen Anklang fand. Ulla und Michael spendeten zur Feier des Tages Sekt. Wir lassen den wunderschönen Tag bei Café, Thé, Kuchen & Co. ausklingen und sind uns einig, dass dieser Tag wieder einer von denen war, der nie enden sollte…

Zum Schluss ein herzliches "MERCI VIUMOU" an Heinz, Barbara und Corina. Merci, dass Ihr uns so gut und liebevoll bewirtet habt. Merci für eure herzliche Betreuung im Schützenhaus….einfach grossartig!


21. November 2010 Therese Lüthi

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Um 15.30 Uhr treffen wir alle bei der Friedenskirche ein. Für die CH-Fraktion von HIL ist dies die 2. Begegnung mit dieser imposanten Kirche. Aus Deutschland sind 7 Sänger/innen angereist.

Da, wo was los ist, ist auch ein Paparazzo (namens Sandra). Es wird geknipst, was das Zeug hält. Was sind wohl wieder für lustige Schnappschüsse dabei? Während mind. 2 Std wird nochmals geprobt und an den Stücken gefeilt, bis es in der Nase kräuselt und jedes den Bezugspunkt gefunden hat!

Nach dem Einsingen gibt es dank Rolf die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen und mal so auf die Stadt hinunter zu schauen.

Es haben sich unterdessen recht viele Konzertbesucher eingefunden, und nachdem das Kirchengeläute extra wegen uns früher abgestellt wurde, können wir mit unserem Konzert beginnen. Wir haben mal genug Platz, um unsere Emotionen gefühls- und bewegungsmässig "rauszulassen".
Wenn Dirk plötzlich ein Stück abändert oder spontan einen neuen Teil einschiebt, no problem, wir machen mit! Danke Dirk, dass wir in den letzten Jahren bei dir soviel lernen durften und dass du uns soviel mitgegeben hast. Dies gibt uns genug Selbstvertrauen, damit so was möglich ist. Macht doch Freude!
Die Akustik in der Friedenskirche ist toll. Ueberhaupt beeindruckt diese Kirche mit ihrer Grösse und der Bauweise.

Noch eine persönliche Bemerkung meinerseits: Es ist eine Freude mitzuverfolgen, wie unser 2-Länder-Chor immer mehr zusammenwächst. Wie das gegenseitige Verständnis und die Freundschaften tiefer werden.
Jedenfalls besteht keine unmittelbare Gefahr, dass bei uns plötzlich die Kavallerie auftaucht ha ha..

In diesem Sinn: häbets guet und bis gli……
Auf Deutsch: Lasst es euch gut gehen und bis bald….


Bern, 13. September 2010 Therese Lüthi

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In der Zeit vom 4. bis 6. August 2010 fand im Hotel Sonnenberg, Büdingen, ein Workshop der wirklich besonderen Art statt. Im Anschluss an die anstrengenden, aber sehr lehrreichen und erfüllenden Workshoptage war jeweils abends eine Jam-Session angesagt. Dies bot Gelegenheit, mit Improvisation, ein bisschen Mut und frenetischer, freudestrahlender Unterstützung sämtlicher Anwesenden seine eigenen Fähigkeiten mittels Gesang, Vortrag, Anekdoten etc. auszuloten. Was da an Erstaumlichem ans Tageslicht rückte, überbot selbst die kühnsten Erwartungen.

Wer hätte gedacht, dass Rosa einfach so 2 Blues komponiert, dies unvorbereitet? Darin beschrieb sie schlicht und ergreifend das Erlebte während des Workshoptages. Es wurden weitere Talente entdeckt, die ihre Lieblingssongs zum Besten gaben. Dazu zählen Anna, Therese, Gerhard und Christof. Aus ihrer ehemaligen gemeinsamen Nummer genossen wir ausserdem einige Lieder von Zara Leander, vorgetragen von Sigrun, die von Kirsten am Piano perfekt begleitet wurde.

Am 2. Abend, also am Donnerstag, hielten wir uns alle noch in der Hotelbar auf. Was harmlos begann, endete in einem rauschenden Fest, bis in die frühen Morgenstunden. Werner führte uns querbeet durch unsere Volkslieder. Zwischendurch wurde zu dezenter oder auch fetziger Musik getanzt. Kurzum: An diesem Abend haben wir das ganze Hotel "unterhalten" und zum Mitmachen animiert; einfach Klasse.....

Die Krönung dieses Workshops bildete ein Abschlusskonzert am 7. August 2010 in der evangelischen Kirche in Selters, das die im Workshop einstudierten Songs beinhaltete. Ich als Schreibender verkneife mir selbstverständlich eine "Benotung" des Konzerts, weil ich selber mitgesungen habe. Ich kann nur mein Gefühl beschreiben, das mich während des Konzertes durch die Reaktion des Publikums und des Gesangs ergriffen hat: hingerissen, überwältigt und grenzenlos zufrieden; WHAT A FEELING AND WHAT A DAY!!!

Nach der Erfahrung dieses Workshops hat Dirk spontan beschlossen, den Workshop in dieser Art im nächsten Jahr zur gleichen Zeit (2.8. - 6.8.2011) zu wiederholen. Ein grandioser Entscheid; wir freuen uns alle riesig darauf.


Schönbühl, 16. August 2010 Walter Däppen

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Endlich war der sehnsüchtig erwartete Probe-Samstag da! 4 Gospler/innen aus Deutschland (zum Teil mit Familie) sind schon am Freitagabend angereist und logierten privat oder im Hotel.

Um 10.00 Uhr begann die Intensivprobe im Kirchgemeindehaus Steigerhubel. An den Liedern aus dem aktuellen HIL-Repertoire wurde "gefeilt und geschliffen". Zudem nahmen wir 2 neue "alte" Lieder in Angriff, nämlich "Joshua fit the battle of Jericho" und "Amazing grace". Allerdings singen wir diese jetzt in der ELVIS-Version. Also eingebrannte Sequenzen auf der Hirnfestplatte löschen und mit neuen Tonfolgen belegen ;-))

Anna hat uns für die Mittagsverpflegung eine wunderbare Kürbissuppe gekocht, Barbara wieder einmal eine ihrer XXL Nonplusultrazüpfen mitgebracht und zum Kaffee gab es noch Bernerbrätzeli.

Irgendwie laufen die Uhren, wenn wir mit Dirk proben, immer viel schneller. Plötzlich war schon wieder 17.00 Uhr. Also aufräumen und ab ……… nach Riedbach, ins Restaurant Bahnhöfli.

Dort erwarteten uns schön gedeckte Tische im Saal und Heinz mit seiner One-Man-Musikanlage, um uns bei guter Laune zu halten. Nun durften wir auch Kirsten begrüssen, die unterdessen hier eingetroffen war. Das Essen liess ziemlich lange auf sich warten, war dann aber gut und sehr reichhaltig!

Damit uns nicht langweilig wurde, legte sich Heinz mächtig "ins Zeug" und riss uns mit seinen Melodien mit! Die Schmerzen aller lädierten Kniegelenke, Hände, Rücken und Fussgelenke traten hoffentlich für einen Moment in den Hintergrund!

Es wurde geschunkelt, gesungen, gelacht und gespielt bis Mitternacht. Wer nach dem Proben im Kirchgemeindehaus noch über einen Rest an Stimme verfügte, der lief jetzt Gefahr, diesen auch noch zu verlieren. Jedenfalls war die Schreibende am Sonntagnachmittag ziemlich stumm ;-)) Also ab in die Küche, Salbeitee kochen……

Danke Heinz, dass du uns so gut unterhalten hast mit deiner Musik! Es het gfägt! Danke an Silvia für die Organisation des Abends und Danke an alle, welche irgendwie zum Gelingen dieses fantastischen Probe-Samstags mitgeholfen haben! Ich glaube, so einen Abend kann man gut irgendwann wiederholen. Es dient dem Zusammenhalt untereinander und macht einfach nur Freude!

Homepage von unserem Allround-Unterhalter:
Heinzzz .


Bern, 1. Juni 2010 Therese Lüthi

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Was bedeutet es, wenn 10 Berner/innen nach Ortenberg D fahren? Lösung: die Leidenschaft für den Gospel! Am Freitag, 23.4.2010 fuhren wir, die CH-Fraktion, zu Dirk Raufeisen zwecks Intensivprobe am Samstag. Da wir unterdessen eine „verschworene Gemeinschaft“ sind (im positiven Sinn), ist jeweils die Reise nach Ortenberg schon ein Erlebnis. HIL hat uns in jeder Hinsicht noch mehr zusammengeschweisst!

Dirk hat uns in Stockheim mit dem Auto abgeholt, und bald schon haben wir uns gemütlich eingerichtet im Hotel Ortenberger-Hof. Wir werden jedes Mal sehr herzlich aufgenommen und fühlen uns schon fast wie zu Hause!

Erste Ueberraschung nach dem Abendessen: Dirk hat extra für uns die Band For Funtastics engagiert! Da rockte bald das ganze Hotel. Stühle wurden weggestellt und Beine und Füsse mussten nach den rockigen Stücken aus den 70-er und 80er-Jahren tanzen! Wir haben natürlich, wenn möglich, mitgesungen und unsere Stimmen kaum geschont (auweja…..haben wir genügend Ricola dabei?)

Am Samstagmorgen kam dann die D-Fraktion von HIL dazu, so dass wir schlussendlich ca. 25 Sänger/innen anwesend waren zum Ueben. Natürlich ist das ausserordentlich praktisch, wenn die Unterkunft, das Restaurant und der Uebungsraum unter dem gleichen Dach sind. Wir haben bei der Intensivprobe alles gegeben……und eigentlich waren die Probestunden viel zu schnell vorbei.

Schon wartete die nächste Ueberraschung auf uns: Dirk führte uns nach dem Abendessen zum Bürgerhaus, wo der Jazz-Club Ortenberg die Band Tumba-Ito auftreten liess. Musikstil: Mambo, Rumba, Salsa, Cha Cha Cha, Samba, bossa nova. Viele von uns hatten bisher noch keine Möglichkeit, so eine Band zu sehen/hören. Der Pianist alleine war schon ein Erlebnis, aber auch die anderen Musiker und vor allem die Sängerin, waren eine Wucht. Wer wäre darauf gekommen, dass die Musiker aus Ostdeutschland stammen? Ein tolles Erlebnis!

Nach dem Konzert haben wir den Abend noch in Dirks Restaurant ausklingen lassen. Als dann die oben erwähnte Band auch noch im Hotel eintraf, war klar, dass der Abend bis in den Morgen dauern würde. Die Musiker haben sich zu uns gesetzt und dies war dann auch wieder so ein unvergessliches, spontanes Zusammentreffen!

Nach einer zweiten kurzen Nacht war es leider wieder Zeit zum Koffer packen und noch ein letztes Mal gemütlich zusammensitzen. Aber wer jetzt denkt, wir hätten bei der Heimreise geschlafen…… falsch! Es musste doch noch so viel gelacht und erzählt werden, bis wir wieder fast einen Kabelsalat und ein Gnusch im Fadechörbli hatten (potzheiterefahne, gäu Jenny J)

Ende Mai findet die nächste Samstagprobe wieder in Bern statt. Wir freuen uns sehr darauf und möglichst viele HIL-ler aus Deutschland bei uns begrüssen zu können. Man sieht, Musik verbindet auch über die Landesgrenzen.

Danke Dirk für dein grosses Engagement und Danke an das Hotelpersonal für die gute und liebevolle Betreuung und Verpflegung im Hotel!

Hier die Homepages der oben erwähnten Bands:
For Funtastics und tumba-ito .


Bern, 27. April 2010 Therese Lüthi

Therese Lüthi

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